Sezession Graz

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Louis Wittgenstein

Louis Wittgenstein, Sohn des Pianisten Paul Wittgenstein und Neffe des Philosophen Ludwig Wittgenstein, wurde am 30. 11. 1941 in New York geboren. Seine Kindheit verbrachte er im Hause seiner Eltern in Great Neck bei New York und besuchte Schulen in New York. Von 1962 bis 1965 beschäftigte er sich als Patient in einer psychiatrischen Klinik zum ersten Mal mit Malerei. Es enstanden dort abstrakte Bilder, schwarz umrankte, gereihte Farbflächen sowie Kopien nach Mondrian. In den Jahren 1965 bis 1968 studierte Ludwig Wittgenstein in Europa Mathematik and war zeitweilig als Programmierer beschäftig. Gelegentlich malte er damals bei mir in Thumersbach. Von Mondrian bereits etwas distanziert, interessierte er sich sodann eher für Kandinsky. Wieder zurück in New York studierte er vier Semester Mathematik. Während dieser zwei Jahre malte er überhaupt nicht, füllte jedoch mit winzigen Buchstaben beschriebene Blätter mit wertvollen Notizen für spätere Bilder, die jedoch zum größten Teil unausgeführt blieben. Er näherte sich allmählich dem Surrealismus, wobei Dali, Ernst, Magritte, Gerlach, Troville und Appia seine Favoriten waren. Vom österreichischen Nachkriegssurrealismus war er ebenfalls begeistert, wenn er sich auch von all diesen Strömungen nich beeinflußt fühlte.

Abbildung

Seit 1971 malt Wittgenstein kontinuierlich und unabhängig davon, wo er sich gerade befindet: im Auto, in der Natur, im Hotel oder auch bei mir in Thumersbach. Die wichtigsten Einfälle bezieht er aus seinen Träumen, die er sorgfältig auf sogenannten Traumblättern festhält. Den Inhalt seiner Kunst findet er in seiner Persönlichkeit. Weil ihm Kunst und Handwerk identisch scheinen, gilt sein Behühen einer möglichst überzeugenden technischen Darstellung seiner Visionen, ohne Programm oder Absicht. So legt Wittgenstein auch keinen Wert darauf, seine Arbeiten zu interpretieren, seine Bilder in Inhalt und Ausführung zu zerlegen. Es hieße für ihn nach A. V. Bergers Worten eine Statue sezieren wollen.

Richard Hirschbäck

Abbildung

Text entnommen von http://www.markdryfoos.com/wittgenstein.html

Und es hätte alles keinen Sinn, hätte man nicht wenigstens die Unendlichkeit vor sich.

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last revision: Fri Dec 23 18:00:00 2016 ( )