Sezession Graz

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Friedrich Ehrbar

Portrait

Geboren 1923 in Köflach. Schüler von Friedrich Aduatz und (in der Lehrerbildungsanstalt in Graz) von Franz Zach. 1941 Matura und Einberufung zum Kriegsdienst (Russland, Frankreich, Deutschland - dreimal verwundet). 1946 Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft.
Nach dem Krieg Meisterschüler bei Kurt Weber.
Ab 1955 Mitglied der Sezession Graz. Zahlreiche Personalen und Ausstellungen im Rahmen der Sezession. Pferdezüchter, Handballpräsident, Biobauer.

Bestimmend für Ehrbars Schaffen sind die Mauerbilder, die Gekippten Landschaften (die Landschaft wird, um nicht in die Idylle zu verflachen, gekippt und dadurch verfremdet - V-Effekt), die haptischen Bilder (der Tastsinn ist der älteste Sinn überhaupt. Die frühesten Darstellungen der Menschheitsgeschichte sind haptische Figuren und Bilder. Ehrbar übersetzt das Haptische, das Begreifen, das Erfassen ins Visuelle) und die Bilder zur Zwölftonmusik.

Panorama der Kunsthaus Ausstellung in Köflach

Panorama des 1. Saals der Kunsthaus Ausstellung in Köflach

Haptische Figuren, 1992Fließende Landschaft, 1998Vaginal Haptisch, 1998Wald, 1999
Zwölftonbild, 2001Magenta, 2003Figur, 2007Ohne Titel, 2007

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Mehr Bilder gibts auf http://zeugs.org

 

Jubiläumsausstellung Friedrich Ehrbar zum 85. Geburtstag
Tachistische Arbeiten aus den 50iger Jahren

Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel
Gaia Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel
Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel
Friedrich Ehrbar

Richard Rubinig über Friedrich Ehrbar

Friedrich Ehrbar ist Mitglied der Grazer Sezession, die 1923 durch Wilhelm Thöny gegründet wurde, und war dort stets eine Persönlichkeit, die dazu beigetragen hat, dass diese Künstlervereinigung stark an Bedeutung, an Profil gewinnt.
Ehrbar ist eine Symbolfigur für mich in einer Zeit, in der sich viele Möglichkeiten offenbaren, wo vieles auftaucht und wieder verschwindet, wo auch Künstler und Fachleute gewissen Unsicherheiten ausgesetzt sind, eine Symbolfigur dafür, wie man sich künstlerisch behauptet.
Er ist ein Mensch, der sich sehr stark an die Sprache der Farbe, an den Anruf, den die Farbe ihm gibt, gehalten hat.
Und da muss ich sagen, er gehört jetzt zu jenen, die Bilder malen, die die Menschen brauchen. Es ist eine Generation, die seine Bilder braucht, dafür müssen wir ihm danken.

Kurt Jungwirth über Friedrich Ehrbar

Der Meister ist mir bei Ausstellungen der vergangenen dreißig Jahre in der Sezession immer wieder aufgefallen. Seine Malerei blieb - unabhängig von irgendwelchen Modetrends - immer aktuell, denn er begnügte sich nicht mit dem Erreichten.

Karl Kaemmereit über Friedrich Ehrbar

Kein Werk, das nicht kraftvolle Dynamik verbände mit feinnerviger Sensibilität, die oftmals zurückhaltend humorige Züge aufweist. Allem, was Kunstgewerbe nahe ist, abgeneigt, versteht er kultiviert zu malen, ohne in Artisterie zu verfallen. Kein Bild wird nach vorgefasstem Plan fertiggestellt, sondern kommt während des Malens mit dynamischer Heftigkeit aus den Tiefen der Person.

Franz Eigner über Friedrich Ehrbar

Ehrbar hat die steirische Kultulandschaft mitgeprägt und den malerischen Expressionismus für sich weiter entwickelt. Seine koloristischen Probleme löste und löst er mit nobler Farbenpracht auf Leinwänden, unterstützt oft noch durch den pastosen Farbauftrag. Er hat diese Gesetze auch immer beachtet, aber nicht nur deshalb bestehen seine Bilder, und seine frühen Arbeiten haben nichts von ihrer Ausstrahlung verloren.
Ehrbar war stets ein unabhängiger Maler und nur unserer Zeit verbunden.
Ehrbar hat seine Malerei nie auf das Publikum ausrichten müssen, nie hat er seine Leinwände in eine der gerade herrschenden Kunstströmungen gehängt, stets suchte er die größte Freiheit im subjektien Spielraum und - seine Bilder sind nie langweilig. Seine Bilder sind, wie Rubinig schon anmerkte, eine absolut persönliche Sicht, es ist etwas Unabhängiges, keine Abwandlung der Natur, wohl angeregt, aber eine andere Welt, wenn auch im Hintergrund etwas von naturhaften Elementen, von Menschen, Bäumen und Bergen ist, so ist es ein Zusammenfassen aller möglichen optischen Ereignisse, die man im Leben gehabt hat.

Und es hätte alles keinen Sinn, hätte man nicht wenigstens die Unendlichkeit vor sich.

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last revision: Fri Dec 23 18:00:00 2016 ( )