Sezession Graz

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Sigi Hrad-Rynda
1941 - 2022

Geboren 1941 in Graz, Studierte an der Kunstgewerbeschule in Graz, an der Kunstakademie Wien, an der Sorbone in Paris, Studienaufenthalte in Rom sowie fünfeinhalb Jahre in Bolivien und Peru.

1973 Gründerin der 1. Grazer Malschule.

Ausstellungen in Österreich, Schweiz, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Bolivien und Peru

Mein Kleid (aus Freiheit 2000) Miteinander - Razem

Ein Nachruf aus der Kleinen Zeitung

In einem Gespräch hat sie sich einmal beklagt: Alle sind schon tot. Wolfgang Bauer, Günther Falk, Jörg Schlick, Gregor Traversa ... Jetzt ist auch die Grazer Künstlerin Sigi Hrad-Rynda, wie heute, Montag, Freunde von ihr auf sozialen Medien bekannt gegeben haben, im Alter von 81 Jahren gestorben.

Hrad-Rynda war in der Grazer Kunstszene so etwas wie eine Legende, Bewunderer nannten sie die Mal-Königin. Sie war tief in der Forum-Stadtpark-Szene verankert und auch im legendären Club Café 62 in der Bürgergasse, wo spätere Jazz-Größen wie Erich Bachträgl und Manfred Josel probten.

Sigi Hrad-Rynda studierte an der Kunstgewerbeschule in Graz, an der Kunstakademie Wien, an der Sorbonne in Paris und lebte mehr als fünf Jahre in Bolivien und Peru. 1973 gründete sie die Erste Grazer Malschule. Es war er immer ein großes Anliegen, ihr Wissen und ihre Leidenschaft an der Malerei auch an andere weiterzugeben.

Sigi Hrad-Rynda war immer Einzelkämpferin – aber dennoch für das Kollektiv, für die künstlerische Gemeinschaft da. Ihren Optimismus und ihre Kraft hat sie bis zuletzt nicht verloren. Der Kunst und die Ausbildung von Kindern galt ihre ganze Liebe.

Kleine Zeutung, online Ausgabe vom 12. Dezember 2022

Bilder der Ersten Grazer Malschule vom 15. Mai 2009

Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule

Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule Erste Grazer Malschule

Graz im Bild über Urgestein Sigi Hrad-Rynda - die Malkönigin

Sigi Hrad-Rynda ist in der Grazer Kunstszene so etwas wie eine Legende, Bewunderer nennen sie die Mal-Königin. Nach wie vor bringt die 66-Jährige Kindern das Malen bei.

Ein Gespräch mit Sigi Hrad-Rynda ist auch eine Art Zeitreise in die Grazer Kulturszene. Ihren Geburtsjahrgang 1941 bezeichnet sie als einen besonders kreativen Jahrgang. Leider haben mich die meisten aus dieser Zeit bereits verlassen, klagt die nach wie vor aktive Künstlerin. Wolfgang Bauer, Günther Falk, Hans Jörg Schlick, Gregor Traversa, alle sind tot. Nur Herwig Kreutzbruck lebt noch, allerdings geht es ihm nicht wirklich gut. Ebenso wie einem ihrer damaligen Freunde, dem Maler Edwin Eder. Schlaganfall. Sigi war damals in der Forum-Stadpark-Szene zu Hause und erinnert sich auch noch an den legendären Club Café 62 in der Bürgergasse, wo spätere Jazz-Größen wie Erich Bachträgl und Manfred Josel probten. Das war eine sehr kreative Zeit. Sigi Hrad-Rynda, die an der Kunstgewerbeschule in Graz studierte, an der Kunstakademie Wien, an der Sobonne in Paris, war immer die absolut Freischaffende. Die einzige Anstellung ihres Lebens hatte sie als Ferialpraktikantin bei Kastner & Öhler. Früher nahm sie jeden Job, der nur denkbar war. Sie war hübsch, jung, also agierte sie als Model, sie arbeitete als Graphikerin bei der Neuen Zeit und der Kleinen Zeitung.

1973 gründete sie die 1. Grazer Malschule für Kinder. Ein Hauptanliegen für die Künstlerin, die selbst Ausstellungen in Österreich, Schweiz, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Bolivien und Peru präsentieren konnte. Sigi Hrad-Rynda hat heute sechs Enkelkinder. Ihre eigenen Kinder sind auch einen selbstständigen Weg gegangen. Esther (48) studierte Medizin, Ivo (43) beschäftigt sich mit Nachrichtentechnik, Aaron (32) hat sich für Industrie-Design entschieden und Geraldine tritt voll in die Fußstapfen ihrer Mutter. Sie hat selbst schon vier Kinder und wird auch die derzeitige Malschule, die Hrad-Rynda in der Politechnischen Schule in der Grazer Herrgottwiesgasse 160 eröffnet hat, führen. In ihreren Malgruppen werden Kinder ab dem 4. Lebensjahr unterrichtet.

Sigi Hrad-Rynda war immer eine Einzelkämferin. Ihren Optimismus und ihre Kraft hat sie nie verloren. Und so kämpft sie unermüdlich weiter für die Kunst und die Ausbildung von Kindern.

vojo
Graz im Bild, Ausgabe 13 | 07 | 12. April 2007

Und es hätte alles keinen Sinn, hätte man nicht wenigstens die Unendlichkeit vor sich.

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last revision: Fri Dec 23 18:00:00 2016 ( )